Begrüßungsveranstaltung „Neu in der Lehre“

Neue Lehrende an der Hochschule Hannover sind herzlich eingeladen, an einer Begrüßungsveranstaltung, organisiert vom Ressort Studium und Lehre, teilzunehmen.

Am 22. Juni 2016 werden ab 14 Uhr die neuen Lehrenden am Standort Bismarckstraße von der Vizepräsidentin Prof. Dr.-Ing. Marina Schlünz und von verschiedenen Vertretern aus dem ZSW – Studium und Weiterbildung begrüßt.

Im Mittelpunkt des Nachmittags stehen Informationen und Austausch über das Thema Lehre und Lernen. Außerdem bekommen die neuen Lehrenden einen Einblick in

  • das Zentrum für Studium und Weiterbildung,
  • das Beratungs-, Unterstützungs- und Weiterbildungsangebot für Lehrende sowie
  • den didaktisch fundierten Einsatz von E-Learning-Elementen.

Mitwirkende:

  • Dagmar Thomsen (ZSW – Leitung)
  • Team (Fach-)Didaktische Beratung (ZSW – Studium und Lehre)
  • Team ZSW – E-Learning Center

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung: didaktik@hs-hannover.de.

Anmeldung zur Weiterbildung „WindH“

Der bereits achte Durchgang der „Weiterbildung in der Lehre – WindH“ beginnt im Wintersemester 2016/17. Ab sofort nimmt das Ressort Studium und Lehre Anmeldungen von interessierten Lehrenden entgegen.

Bis zum 5. August können sich Lehrende der Hochschule Hannover (HsH) für die hochschulinterne „Weiterbildung in der Hochschullehre – WindH“ unter didaktik@hs-hannover.de anmelden. Die zweijährige Weiterbildung startet am 8. und 9. September mit der Auftaktveranstaltung „Lehre planen und gestalten“.

„WindH“ setzt sich aus drei Modulen zusammen: „Grundlagen des Lehrens und Lernens“, „Lehre als Lernförderung und Lernbegleitung“ und „Profilbildung“. Workshops der Hochschuldidaktik werden hierbei sowohl mit Hospitation als auch mit lehrbegleitendem Coaching kombiniert und ermöglichen so einen hohen Praxisbezug für die Lehre. Die Weiterbildung ist als Gesamtzertifikat akkreditiert und bundesweit anerkannt.

Das seit 2006 von der HsH angebotene WindH-Programm wurde vom Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik für Niedersachsen an der Technischen Universität Braunschweig entwickelt. An der Hochschule Hannover wird die Weiterbildung in enger Zusammenarbeit mit dem Ressort ZSW – Studium und Lehre durchgeführt.

Das Programm zur achten Weiterbildung in der Hochschullehre – WindH ab September 2016 finden Sie unter diesem Link.

Lernmodule erstellen und einsetzen I

Blended Learning stellt die didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und E-Learning-Elementen dar. Durch die Kombination von digital unterstützten Selbstlernphasen und traditioneller Präsenzlehre lassen sich die Vorteile der jeweiligen Methode nutzen, um hochgradig flexible Lehrveranstaltungsformate zu gestalten.

Online Lernmodule als in sich abgeschlossene Lernsequenzen können die Selbstlernphase optimal unterstützen. Daher möchte ich mit dieser Beitragsreihe einen Einblick in die Erstellung und die Einsatzmöglichkeiten von Lernmodulen geben.

1. Begriffe und didaktische Einordnung
2. Einsatzmöglichkeiten von Online Lernmodulen
3. Erstellung von Lernmodulen
4. Überblick Autorensoftware

Da im Zusammenhang mit dem Begriff  Lernmodule z.B. die Begriffe E-Content, Lernobjekte und Lerneinheiten fallen bzw. synonym verwendet werden, möchte ich im ersten Beitrag versuchen eine kleine Abgrenzung vorzunehmen. Die Abgrenzung lehnt sich an den Definitionen der virtuellen Schule in Österreich an. http://virtuelleschule.bmbf.gv.at/viseu-austauschportal/econtent-definitionen/ (Aufruf 13.05.2016 10:08)

Der Begriff E-Content zieht einen Kreis um die verschiedensten Abstufungen von Online-Lernmaterial. Der E-Content umfasst somit von der kleinsten Einheit – das Asset – bis zum vollständigen Online-Kurs alle Elemente des digitalen Lernens.

Assets sind z.B. ein Bild, ein einfacher Text, eine Bild/Text Einheit oder eine einfache Animation. Hierbei handelt es sich um Artefakte ohne zusätzliche Kommentierungen bzw. Einordnungen in einen größeren Lernzusammenhang.

Lernobjekte sind die nächste Stufe. Bei Lernobjekten werden Assets in einer didaktisch sinnvollen Struktur zusammengefasst. Dies könnte z.B. ein Arbeits- oder Übungsblatt sein, das als Begleitmaterial zur Vorlesung online zur Verfügung gestellt wird oder ein kleiner Test als Self-Assessment in Moodle.

Ein Lernmodul besteht aus einer didaktisch sinnvollen Kombination von Lernobjekten und ist eine in sich abgeschlossene Lernsequenz. Das Modul besteht in der Regel aus einer kurzen motivierenden Einführung mit – Was soll gelernt werden – und – Warum soll es gelernt werden, der eigentlichen inhaltlichen Bearbeitung und kleinen Self-Assessments. Darüber hinaus sollte eine Unterstützung angeboten werden. Als Unterstützung könnten z.B. zum Lernmodul  ein Glossar oder eine Link-Sammlung hinzugefügt werden. Weiter können Foren oder eine virtuelle Sprechstunde das Lernmodul ergänzen.

Die Lerneinheit setzt sich auf der Grundlage eines didaktischen Konzeptes aus mehreren Lernmodulen zusammen. Während das Lernmodul einen Teilabschnitt eines Themengebietes umfasst und möglichst nicht mehr als 30 Minuten umfassen sollte, bildet eine Lerneinheit ein Thema ab. Die Zeitdauer einer Lerneinheit hängt vom Themenumfang ab.

Fasst man nun die themenbezogenen Lerneinheiten zusammen (Lernkurs) und kombiniert diese mit den Präsenzphasen entsteht eine Blended Learning Lehrveranstaltung . Diese umfasst in der Regel den Lernstoff eines Semesters. Handelt es sich bei dem Inhalt eines Semesters um ein größeres Stoffgebiet, können  mehre Blended Learning Einheiten entstehen.

Mit diesen Definitionen wurde einen Rahmen abgesteckt, in dem ich mich in den folgenden Beiträgen bewegen werde.

Damit bin ich am Ende des ersten Kurzbeitrages. Ich freue mich auf rege Kommentare. Sollten Sie Interesse haben, selbst einen Beitrag zum Thema oder einem anderen Thema zu verfassen, melden Sie sich bei uns.

Bildquelle: Eigene Darstellung

Zertifikatsübergabe an WindH-Absolventinnen und -Absolventen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des sechsten WindH-Programms (Weiterbildung in der Hochschullehre) an der Hochschule Hannover (HsH) erhielten am vergangenen Freitag, 11. März 2016 ihre Abschlusszertifikate von der Vizepräsidentin für Soziale Öffnung, Weiterbildung und Internationales, Prof. Dr. Heike Dieball.

Bereits seit 2006 bietet die HsH ein modularisiertes, hochschulinternes Weiterbildungsprogramm für Lehrende an. Workshops der Hochschuldidaktik werden hierbei sowohl mit Hospitation als auch mit lehrbegleitendem Coaching kombiniert und ermöglichen somit einen hohen Praxisbezug für die Lehre. Die einzelnen Bausteine werden inhaltlich und methodisch kontinuierlich überarbeitet; dabei fließen die Rückmeldungen der Teilnehmenden in die Weiterentwicklung des Programms ein. DasWindH-Programm wurde vom Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik für Niedersachsen (kh:n) an der Technischen Universität  Braunschweig entwickelt. An der Hochschule Hannover wird die Weiterbildung in enger Zusammenarbeit mit dem Ressort ZSW – Studium und Lehre durchgeführt, ist als Zertifikat „WindH“ akkreditiert und bundesweit anerkannt.

WorkshopTag Forschendes Lernen

Hochschuldidaktischer WorkshopTag 2016

26.02.2016

Expo Plaza 12

09:00 – 16:45 Uhr

In seinem Einführungsreferat (09:15-10:15) versucht Wolfgang Deicke (Humbold-Universität zu Berlin) zunächst das Konzept des Forschenden Lernens zu kontextualisieren und gegen über anderen möglichen begrifflichen und praktischen Verknüpfungen von Forschung und Lehre abzugrenzen. Im zweiten Schritt werden Chancen und Herausforderungen des Forschenden lernens in der Praxis erörtert.

Im zweiten Abschnitt (10:30-11.30 Uhr) stellt Dr. Susanne Haberstroh (Universität Oldenburg) Praxisbeispiele aus dem BMBF Projekt „forsch!“ vor. „forsch!“ ist ein studentisches Online Journal der Universität Oldenburg indem Masterstudierende ihre Forschungsergebnisse in den Rubriken wissenschaftlicher Artikel, Essay, Exposé und experimentelles Format veröpffentlichen können.

Der dritte Workshop (11:30-12:30 Uhr) beschäftigt sich mit dem webgestützten Forschenden Lernens. Jens Jost (Hochschule RheinMain) stellt seine Ergebnisse aus seinem Praxisprojekt vor. Darin hat sich jens Jost mit der Eignung des Lehrformates Forschenden Lernens an Fachhochschulen auseinandergesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem Einsatz Dokumentations-Tools wie E-Portfolio. Zum Einsatz kam die Online-Plattform Moodle.

In unserem vierten Workshop (13.30-15:00 Uhr) stellen Susanne Gotzen und Simone Beyerlin (Technische Hochschule Köln) ihre Studie an der TH Köln vor. Darin werden Umsetzungsstrategien, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren aus Lehrendenperspektive betrachtet.

Zum Abschluß (15:15-16:45 Uhr) wollen wir gemeinsam mit den Referent/en/innen und Teilnehmer/innen über die Möglichkeiten und Grenzen des Forschenden Lernens diskutieren.

Tagung Forschendes Lernen an der Universität Oldenburg

Die Universität Oldenburg veranstaltet im Rahmen ihres Qualitätspakt Lehre-Projektes unter dem Titel forschen@studium zwei Konferenzen zum Forschenden Lernen.

Konferenz für studentische Forschung: Vom 08.06. – 09.06.2016 können Studierende ihre Forschungsergebnisse bzw. laufende Projekte vorstellen und mit Studierenden und Lehrenden diskutieren. Weitere Informationen zur Konferenz und zur Einreichung von Beiträgen finden Sie hier oder in unserem Dowmload-Service unter Forschendes Lernen.

Konferenz zum forschungsnahen Lehren und Lernen: Vom 09.06. – 10.06.2016 sollen Ansätze des forschende Lehrens vorgestellt und diskutiert werden. Weitere Informationen zur Konferenz und zur Einreichung von Beiträgen finden Sie hier oder in unserem Dowmload-Service unter Forschendes Lernen.

Begrüßungsveranstaltung „Neu in der Hochschullehre“ hat stattgefunden

Am 13. Oktober 2015 fand in den Räumlichkeiten von ZSW – Studium und Lehre die Begrüßung für neue Lehrende an der HsH statt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung war die Vorstellung des Beratungs-, Unterstützungs- und Weiterbildungsangebotes für Lehrende sowie der Austausch über didaktische Erfahrungen und Fragen.

 

HD-MINT Symposium 2015 Hochschule Nürnberg

Das alle zwei Jahre stattfindende HD-MINT Symposium lockte auch dieses Jahr viele TeilnehmerInnen als Lehrende und aus der Hochschuldidaktik an die Hochschule Nürnberg. Es gab viele Beiträge in Form von Workshops, Vorträgen, Poster etc. und anregende Gespräche.

Das ZSW-SL war mit zwei Veranstaltungspostern ebenfalls vertreten.

Monika Stöhr vom ZSW-SL stellte die problem- und projektorientierte Lehrveranstaltung  „Bierbrauen als Lernprozess“ vor. Die Lehrveranstaltung zur Bioprozesstechnik wird von Dr. Anne Nadolny aus der Fakultät II durchgeführt und von Monika Stöhr beratend begleitet.

Friedhelm Küppers vom ZSW-SL führt mit dem Poster „Unterstützung beim Übergang Schule – Hochschule“ durch die Veranstaltung Mathematik Lernen Lernen aus dem Studiengang Angewandte Mathematik. Die Studierenden erarbeiten sich in Kleingruppen von bis zu 6 Studierenden im 14tägigen Rhythmus mathematische Themen. Die am Ende des Blocks in einer Plenums-Veranstaltung mit dem/der Fachdonzenten/-dozentin in Form eines Inverted Classrooms diskutiert werden.

Bei Fragen zu den beiden Lehrformaten schreiben Sie uns bitte einen Kommentar!