Lehrendenbefragung zum hochschuldidaktischen Angebot

Die Hochschuldidaktik des Ressorts Studium und Lehre im Zentrum für Lehre und Beratung (ZLB) bietet Lehrenden durch verschiedene Formate zu vielfältigen Themen Unterstützung an. Um unser Angebot besser an die Bedarfe der Lehrenden anpassen zu können, haben wir im Sommer 2018 eine Online-Befragung unter den Lehrenden der Hochschule Hannover durchgeführt. Insgesamt nahmen 85 Lehrende an der Umfrage teil. Knapp 70 % der Befragten waren Professor*innen, 17 % Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben und 11 % wissenschaftliche Mitarbeitende. Knapp drei Viertel der Befragten (72 %) hatte unser hochschuldidaktische Angebot des ZLB-Studium und Lehre bereits genutzt. 83 % der Befragungsteilnehmenden sind bereits länger als zwei Jahre an der Hochschule Hannover tätig.

Themen der Befragung waren „Herausforderungen für die Lehre“, „Bedarfe und Wünsche an die Hochschuldidaktik“ und „Struktur des Angebots“, die Zustimmung konnte jeweils auf einer 5-stufigen Skala angegeben werden.

Als „Herausforderung für die Lehre“ stuften die Befragten häufig (mehr als 50%[1]) „Mangelnde Vor- und Nachbereitung“, „Defizite beim wissenschaftlichen Arbeiten“ „unterschiedliche Vorkenntnisse“ und „Passives Verhalten“ seitens der Studierenden ein. Bezogen auf die Rahmenbedingungen wurden von 49% der Befragten angegeben, dass „Wenig Austausch unter den Lehrenden“ eine Herausforderung darstellt.

Gefragt nach den „Bedarfen und Wünschen an die Hochschuldidaktik“ zeigt sich ein sehr breit gestreutes inhaltliches Interesse. In dem Fragebogen vorgeschlagene Themenfelder (insgesamt 30) waren u.a. Grundlagen der Hochschuldidaktik, E-Learning/Blended Learing, Problemorientiertes  und /oder forschungsorientiertes Lernen. Während für Fragen nach Grundlagen (7%) oder Lerntheorie (17%) eher geringer Bedarf deutlich wurde, sind für viele andere Themen eine größere aber verteilte Nachfrage zu sehen. Der größte Bedarf zeichnet sich bei den fachspezifischen Methoden (47%), E-Learning/Blended Learning (42%) und Entwicklung neuer Lehrformate (39%) ab. Wir schlussfolgern hieraus, dass die Bedarfe der einzelnen Lehrenden sehr unterschiedlich sind und das Angebot dementsprechend auch thematisch vielfältig sein sollte.

Die Ergebnisse zur „Struktur des Angebots“ der Hochschuldidaktik weisen eine eindeutige Präferenz der Befragten für halbtägige Formate (62%) oder Kurzformate (54%) aus. Hierauf reagieren wir zur Zeit zurzeit mit den Formaten Mittagsgespräch und Feierabendgespräch. Bei diesen Angeboten  steht auch explizit der Austausch unter den Lehrenden im Zentrum. Darüber hinaus finden Workshop- (46%) als auch Beratungs-/Coaching-Angebote (39%) viele Interessenten. Plenumsveranstaltungen sowie Vorträge werden eher wenig nachgefragt (11% bzw. 26%). Daher bleibt unser, typischerweise halbtägiges, Workshopangebot zu vielfältigen Themen bestehen, um so die unterschiedlichen Bedarfe der Lehrenden zu berücksichtigen. Ebenso bleibt das Angebot, sich individuell beraten zu lassen – sei es bei der Entwicklung neuer Lehr/Lernformate oder bei der Bearbeitung von aufgetretenen Schwierigkeiten in der Lehre.

Dank an die Lehrenden, die sich an der Befragung beteiligt haben.

Cornelia Eube (ZLB – SL) und Friedhelm Küppers (ZLB – SL)

[1] Die Prozentzahl bezieht sich hier und im Folgenden auf die Auswahl eine der beiden höchsten Zustimmungswerte auf einer 5-stufigen Skala

Just-in-Time Teaching

Beim Just-in-Time Teaching (JiTT) geht es zum einen darum, das Lehrende frühzeitig Verständnisprobleme ihrer Studierenden erkennen und zum anderen, dass Studierende Erlerntes reflektieren und so selbst auf Lücken erkennen. Mit „Just-in-Time“ werden oft zwei verschiedene Phasen des Lernprozesses in Bezug auf einer Veranstaltung gemeint und zwar:

  • den Zeitraum während einer Lehrveranstaltung und
  • den Zeitraum vor (in Vorbereitung auf) eine/r Lehrveranstaltung

Mit Ersterem sind Methoden gemeint, die ein reflexives Arbeiten während der Veranstaltung anregen. Hier können das Peer Instruction oder das Think-Pair-Share in Kombination mit Tools wie TurningPoint Clicker oder Online-Alternativen (z.B. Pingo, ARSnova) zum Einsatz kommen. Ziel ist es, den vorherigen Lernabschnitt zu reflektieren und Verständnisprobleme aufzuzeigen und zu diskutieren.

Die zweite Variante, die, wenn wir uns die praktischen Beispiele (siehe Video) ansehen, eher als „Just-in-Time Teaching“ verstanden wird, setzen schon bei der Vorbereitung auf die Lehrveranstaltung an. Die Studierenden müssen kurz vor der Veranstaltung auf Grundlage ihres bisher erlernten Wissens kleine Selbsttests, in der Regel online, bearbeiten. Die Lehrenden sehen sich vor Veranstaltungsbeginn die Ergebnisse der Selbsttests an und können dann in der Veranstaltung auf die möglichen Problemfelder eingehen.

Welche Motivation haben nun Studierende, diese Tests, sofern sie nicht verpflichtend sind, durchzuführen? Intrinsisch gesehen bieten die Tests den Lernenden eine Überprüfung ihres Wissensstands zum jeweiligen Thema und somit eine bessere Vorbereitung auf die Veranstaltung und die spätere Klausur. Weiterhin können sie damit rechnen, dass die Lehrenden bei größeren Problemen dies in der folgenden Veranstaltung aufgreifen. Es zeigt sich jedoch in der Praxis, dass eine intrinsische Motivation oft für eine größere und dauerhafte Beteiligung der Studierenden nicht ausreicht. Daher setzen viele Lehrende zusätzlich auf eine extrinsische Motivation, indem sie Bonuspunkt für die Klausur vergeben oder die Teilnahme Voraussetzung für die Klausur ist.

Eine kleine Auswertung der Teilnahme im Rahmen einer Lehrveranstaltung zu Mathematik Grundlagen im Studiengang Technisches Informationsdesign und Technische Redaktion an der HsH zeigt folgendes Bild. Das Just-in-Time Teaching wurde in einem Inverted Classroom eingebettet. Die Studierenden mussten sich über einen Zeitraum von ca. 14 Tagen mit der Lernumgebung viaMINT auf die jeweilige Veranstaltung vorbereiten und bis zum Vortrag 12:00 Uhr einen kleinen Test mit vier Fragen im Moodle-Kursraum zur Veranstaltung beantworten. Die Teilnahme war freiwillig und es gab keine Bonuspunkte für die Klausur.

Aus der folgenden Abbildung zeigt sich, das jeweils etwas über 60% aller Studierenden der beiden Kohorten durchschnittlich an den Veranstaltungen im Wintersemester 17/18 sowie im Wintersemester 18/19 teilgenommen haben. Während jeweils in den ersten beiden JiTT-Tests mehr Studierende als die durchschnittliche Teilnahme ausdrückt, am Test teilgenommen und ihn abgeschlossen haben, waren es beim dritten und vierten bzw. 18/19 beim

dritten bis fünften Test weniger Studierende. Dieser negative Trend zeigt sich auch bei Beispielen aus anderen Hochschulen und Universitäten. Hier stellt sich die Frage, inwieweit extrinsiche Faktoren die Motivation zur Teilnahme erhöht bzw. welche anderen Möglichkeiten es gibt. Dies möchte ich in einem späteren Beitrag aufgreifen und diskutieren!

Haben Sie Interesse an der Methode Just-in-Time Teaching bekommen, sprechen Sie mich gerne an. Sie können sich zu einem weiteren Überblick auch das Video zum Just-in-Time Teaching ansehen.

 

Inverted-/Flipped Classroom

Beim Inverted bzw. Flipped Classroom findet, anders als in klassischen Vorlesungen, die Wissensvermittlung nicht in der Präsenzzeit der Vorlesung statt, sondern wird in eine der Vorlesung vorausgehenden Selbstlernphase verlagert. In der Präsenzzeit erfolgt eine Vertiefung der Inhalte durch Übungen, Diskussionen etc.

Vorteile der Methode sind:

  • Selbstlernphase
    • Selbstgesteuerte Aneignung der Inhalte
    • Zeit- und ortsunabhängiges Lernen
    • Lerntypenbezogenes Lernen
  • Veranstaltung
    • Vertiefung und Erweiterung des Wissens
    • Aktiver Austausch zwischen den Studierenden und mit den Lehrenden z.B. durch Gruppenarbeiten und vertiefende Diskussionen
  • Lehrende
    • Keine Wiederholungen des Lernstoffes
    • Lernerzentrierte Lehre

Einen ausführlichen Leitfaden zur Methode finden Sie in unserem Download-Service im Methodenkoffer auf diesem Blog!

Lernmodule erstellen und einsetzen III – Konzeption eines Lernmoduls Teil 1: Bildungsziele und Zielgruppe

In meinem ersten Beitrag habe ich eine Begriffsklärung vorgenommen und die verschiedenen Lern-Objekte eingeordnet. Im zweiten Beitrag wurden Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt. Im dritten Beitrag möchte ich mich mit der eigentlichen Erstellung von Lernmodulen beschäftigen und dabei im ersten Schritt mit der Konzeption. In einem weiteren Beitrag werden dann Tools zur Erstellung beispielhaft vorgestellt. Bei der Konzeption digitaler Lernangebote müssen vier Punkte berücksichtigt werden und zwar:

  • Bildungsziele und Zielgruppe
  • Lehr-/Lernziele und Inhalte
  • Strukturierung des Lernangebotes
  • Mediale Aufbereitung und Gestaltung

Da das Thema Konzeption von Lernmodulen sehr umfangreich ist, wird sich dieser Beitrag mit den Bildungszielen und der Zielgruppe beschäftigen.

Bildungsziele und Zielgruppe

Unter dem Begriff Bildungsziel fasse ich nicht nur die eigentliche Zielsetzung, also welches Lernziel/Lernergebnis möchte ich mit dem digitalen Angebot erreichen, sondern auch die Fragen, welche Funktionen im Lernprozess übernehmen die Lernmodule und welche Vorteile bietet ein E-Learning Arrangement gegenüber dem klassischen Lehrangebot. Für die Akzeptanz und Motivation der Lernenden, ist es wichtig, in der Analyse die Vorteile herauszuarbeiten und sie später transparent darzustellen. Können aus der Analyse keine Vorteile des E-Learnings gegenüber dem klassischen Lehrangebot herausgearbeitet werden, sollte der Einsatz nochmals überdacht werden.

Bei der Frage nach der Funktion des Lernmodules geht es darum, welche didaktischen Aufgaben das digitale Lernangebot übernimmt und wie es in den Lehr-/Lernprozess (Virtualisierungsgrad, Beitrag: Lernmodule II) eingebettet ist. Handelt es sich um eine Anreicherung des Lehrangebotes, geht es oft um digitale Übungen zur Lehrveranstaltung, die der Wissensvertiefung dienen. Die hauptsächliche Wissensvermittlung findet dann weiter in der Präsenzveranstaltung statt. Übernimmt das Lernmodul Teile der Wissensvermittlung, z.B. im Rahmen eines Inverted Classrooms, handelt es sich um die Integration der digitalen Elemente in den Lehrprozess. Je nach Integrationsgrad sind höhere Anforderungen an das Lernmodul zu stellen im fachlichen und didaktischen Sinne, da der Prozess der Wissensaneignung in die Selbstlernphase der Studierenden verlagert wird und Kommunikationspotentiale wie in der Präsenzphase nicht gegeben sind. Prozesse der Kommunikation müssen dann – wenn gewünscht – konzeptionell im Lernprozess verankert werden (virtuelle Lerngruppen, Betreuung durch E-Tutoren, begleitende Forendiskussionen usw.). Auf der Ebene der vollständigen Virtualisierung des Lehrangebots müssen die Kommunikations- und Feedbackebenen noch stärkere Berücksichtigung finden. Während in der Präsenzphase die Lehrperson flexibel und zeitnah auf den Lernprozess der Lernenden reagieren kann, müssen Schwierigkeiten aller Art um so stärker konzeptionell berücksichtigt werden, je höher der Virtualisierungsgrad.

Welche Vorteile bietet der Einsatz von Lernmodulen? In der Präsenzlehre findet die Inhaltsvermittlung klassischerweise in der Lehrveranstaltung statt und der Einsatz von Lernmodulen scheint geringe Vorteile zu bringen. Aber auch hier gibt es viele sinnvolle didaktische Einsatzmöglichkeiten. Nehmen wir z.B. die Methode des Inverted Classrooms. Bei dieser Methode geht es darum, die eigentliche Wissensvermittlung aus der Lehrveranstaltung herauszunehmen und im Rahmen eines angeleiteten Selbststudiums der Veranstaltung vorzulagern. Die Veranstaltung selbst dient der Wissensvertiefung und -erweiterung. Beim Inverted Classroom werden oft Vorlesungsaufzeichnungen den Studierenden als Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt. Ein Lernmodul bietet jedoch mehr Möglichkeiten, indem z.B. Übungen zum Lerninhalt kombiniert werden und so den Studierenden die Möglichkeit zur Überprüfung und Vertiefung geboten werden kann.

In berufsbegleitenden weiterbildenden Studiengängen wird der Vorteil von Lernmodulen deutlicher. Hier spielt der zeitliche und räumliche Faktor eine größere Rolle und damit das Selbststudium. Damit bewegen wir uns jedoch auf der Ebene einer höheren Integration bis zur vollständigen Virtualisierung und müssen, wie oben schon gesagt, die Möglichkeiten der Kommunikation und des Feedbacks zwischen Lehrenden und Lernenden stärker berücksichtigen. Das heißt, welche Instrumente zur Hilfestellung sind mit dem Lernmodul verbunden, wie erhalten die Lernenden ein Feedback, ob und wie sie die erarbeiteten Inhalte richtig anwenden. Diese Frage wird bei der didaktischen Strukturierung wieder aufgegriffen.

Zielgruppe und Lernsituation

Für die Konzeption und den Einsatz von Lernmodulen spielen die folgenden Faktoren eine besondere Rolle:

  • Soziodemographische Merkmale
  • Vorwissen
  • Lernmotivation: intrinsisch oder extrinsisch
  • Lerndauer (zur Verfügung stehende Lernzeit)
  • Erfahrungen mit E-Learning und selbständigem Lernen
  • Lernorte und Medienzugang

Je genauer diese Daten ermittelt werden können, desto besser können Lernmodule in der Konzeption auf die Zielgruppe abgestimmt werden. Bei den soziodemographischen Merkmalen geht es um Daten wie Größe der Zielgruppe, geographische Verteilung, Geschlecht, Alter sowie schulischer und/oder beruflicher Hintergrund. Hier schließt gleich das Vorwissen an, da die Lehrinhalte und -methoden auf das Vorwissen aufbauen. So kann z.B. bei größerem Vorwissen das Lernmodul eher explorativ (selbstgesteuert) gestaltet werden und bei geringerem Vorwissen sollte es sequenziell (einem Lernpfad folgend) aufgebaut sein. Sollte die Zielgruppe bei dem Vorwissen sehr heterogen sein, müsste ein Lernmodul beide Formen ermöglichen.

Dies gilt auch für die Lernmotivation. Intrinsisch motivierte Personen werden bei einer sequenziell aufgebauten Lernstruktur eher demotiviert, während für extrinsisch motivierte Personen ein gut strukturierter Lernpfad wichtig ist. Lerngewohnheiten (Lerntyp) und individuelle Lernzeiten sind schwierig zu erfassende Merkmale der Zielgruppe, was auch durch Erfahrungen mit vorangegangenen Jahrgängen nur teilweise aufgefangen werden kann. Jeder Jahrgang bringt unterschiedliche Lehrsituationen hervor, auf die jeweils neu und flexibel eingegangen werden muss.  Um Problemen hierdurch vorzubeugen, sollten bei der Konzeption von Lernmodulen die unterschiedlichen Lerntypen berücksichtigt werden. In der Praxis haben sich einige Gestaltungsregeln bewährt. Das heißt, der Einsatz von unterschiedlichen, dem Inhalt angepassten, Lernmedien in den Modulen, wobei kleine abgeschlossene Module zu bevorzugen sind, die nicht länger als 30 Minuten Lernzeit benötigen. In dieser Lernzeit sollten Interaktivitäten eingeschlossen sein. Eine längere Lerndauer verringert möglicherweise die Aufnahmefähigkeit und erhöht die Gefahr, dass die Lernenden die Lerneinheit ab- bzw. unterbrechen und so der Lernerfolg verringert wird.

Vorerfahrungen mit selbstgesteuertem und internetbasiertem Lernen können nicht in jedem Fall erwartet werden. Hier können über Fragebogen Informationen z.B. bei der Immatrikulation abgerufen und entsprechend Unterstützungsangebote bereitgestellt werden. Das Thema Lernorte und Medienzugang hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Der Medienzugang hat sich verbessert, es ist jedoch noch nicht generell zu erwarten, dass allen Lernenden eine gute Internetverbindung zur Verfügung steht. Ein Punkt der in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt ist die Frage des mobilen Lernens, also die Nutzung von mobilen Endgeräten wie Tablets oder Smartphones. Dies sollte in der Medienproduktion berücksichtigt werden, worauf ich im Beitrag zur medialen Aufbereitung und Gestaltung eingehen werde.

Im nächsten Beitrag geht es um die Lehr-und Lernzielgestaltung sowie um die Strukturierung des Lernangebotes.

Literatur

Kerres, M. Multimediale und telemediale Lernumgebungen: Konzeption und Entwicklung, 2. Auflage, Oldenburg Verlag München/Wien, 2001, Seite 138ff

Frie, C.: Präsentation zum Workshop Entwicklung von E-Learning-Modulen: Konzeption und Umsetzung mit dem Autorentool eXeLearning, Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung NLQ (ehemals NILS), Hildesheim, 20.11.2008

viaMINT – videobasierte interaktive Vorkurse

Mathematik- und Physik Brückenkurse sind seit vielen Jahren zur Unterstützung der Studierenden beim Übergang von der Schule ins Studium in den MINT-Studiengängen Bestandteil des Hochschulangebotes. Ebenfalls seit einigen Jahren wurden im Rahmen von geförderten Projekten online Angebote auf der Grundlage des cosh-Papieres „cooperation schule:hochschule“ erstellt. Das cosh-Papier wurde von einer Arbeitsgruppe Schule Hochschule in Baden-Württemberg erstellt und enthält die mathematischen Themen, die beim Übergang von Bedeutung sind.

Generell ist aus meiner Sicht festzustellen, dass Online Brückenkurse die von den Hochschulen angebotenen Präsenzkurse nicht ersetzen können. Es zeigt sich jedoch, dass online Kurse im Rhamen eines Blended Learnings eine sinnvolle Ergänzung zu den Präsenzkursen darstellen können.

In diesem Beitrag möchte ich nicht Praxisbeispiele aus den Hochschulen direkt vorstellen (dies soll in einem späteren Beitrag erfolgen), sondern einen onlinebasierten Vorkurs vorstellen.

Warum viaMINT?

Mittlerweile ist die Liste von angebotenen Plattformen recht lang. Etliche Hochschulen haben auch eigene Blended Learning Systeme erstellt. Die Integration von viaMINT in ein Blended Learning in der Mathematik bietet aus meiner Sicht verschiedene Vorteile.

  • viaMINT spricht durch die videobasierten Erklärungen mit der Zusatz-Möglichkeit erklärender Texte unterschiedliche Lerntypen an.
  • viaMINT ist auf Moodle aufgesetzt, daher kein zusätzlicher Lernaufwand und Aufwand bei der Erstellung von zusätzlichen Aufgaben.
  • Verschiedene Untersuchungen deuten auch darauf hin, dass junge Menschen eher auf videobasierten Tutoials im Internet zurückgreifen. (siehe z.B. Bischof/Mehner, 2015)

Wie ist viaMINT aufgebaut?

viaMINT kombiniert praxisorientierte Lernvideos mit Übungen in Form von Moodle-Tests. Die Tests werden mit dem Moodle-Plugin Stack erstellt. Neben den in den Lernkontexten integrierten Übungen gibt es Zusatzübungen und zum Ende einen Abschlusstest zur Überprüfung des individuellen Lernerfolgs. Bevor die Studierenden die Lernabschnitte öffnen, können Sie einen Einstufungstest durchführen, um zu sehen, wo noch Lernbedarf ist.

mathe_moduleIn der Grafik sind die derzeitigen Lernthemen für Mathematik dargestellt. Darüber hinaus gibt es auch schon die ersten Physik-Module. Um viaMINT näher kennenzulernen, probieren Sie es doch einfach mal selbst aus oder sprechen Sie mich an.

 

viaMINT: https://viamint.haw-hamburg.de/

Nach dem Aufruf der viaMINT Seite können Sie unter dem Login auf „Moodle@HsH“ klicken und sich mit Ihren HsH-Benutzerdaten anmelden.

Für weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung!

Literatur

Bischof S./ Mehner C. (2015): Förderung von Videos in der Hochschullehre: Die Begleitstudie untersucht die Sicht der Studierenden, Universität Leipzig, in e-teaching.org, Link zum Bericht , aufgerufen am 25.11.2016
cosh-Papier (2014): Mindestanforderungskatalog Mathematik Link zum cosh-Papier , aufgerufen am 25.11.2016

Lernmodule erstellen und einsetzen II – Einsatzmöglichkeiten

Im ersten Beitrag habe ich die Definition E-Content vorgestellt. Im zweiten Teil möchte ich der Frage nach den Einsatzmöglichkeiten nachgehen. Im Rahmen der Erstellung von Lernmodulen ist dies neben der Zielgruppenanalyse die wesentliche Grundlage für die Konzeption von Lernmodulen, da die Einsatzart Inhalt, Umfang und begleitende Infrastruktur beeinflußt.

virtualisierungsgrad
Abbildung 1: Virtualisierungsgrad

Im obigen Bild wird der Virtualisierungsgrad als Einordnung für die Digitalisierung der Lehre zwischen Präsenzlehre und Onlinelehre dargestellt. (Bildquelle: http://wiki.llz.uni-halle.de/Virtualisierungsgrad) Anhand dieser drei Stufen möchte ich die Einsatzmöglichkeiten skizzieren.

Anreicherung: In dieser Stufe geht es im wesentlichen um Präsenzlehre. Digitale Medien werden hier als Ergänzung zur Vorlesung z.B. zur Wiederholung und Klausurvorbereitung eingesetzt. Die eingesetzten Lernmodule dienen daher eher zu Übungszwecken. Als Lernmodul eignet sich eine Zusammenstellung von kurzen Wiederholungen wichtiger inhaltlicher Aspekte mit kleinen Tests zur Übung. Die mittlerweile oft eingesetzten Vorlesungsauzeichnungen haben zwar auch einen Wiederholungseffekt, sind jedoch aus meiner Sicht, entsprechend der Definition aus dem ersten Beitrag, kein Lernmodul.

Integration: Je weiter wir auf unserer Skala im Bereich der Integration kommen, desto eher können wir von Blended Learning sprechen und desto wichtiger werden didaktisch gut aufbereitete Lernmodule. Im optimalen Sinne sprechen die Lernmodule die unterschiedlichen Lerntypen mit einer Kombination von visuellen, auditiven und interaktiven Lernelementen an. Da bei einem Blended Learning die Selbstlernkomponente einen höheren Stellenwert hat, muss das Lernmodul mehr Unterstützungsmöglichkeiten in inhaltlicher, aber auch technischer und organisatorischer Hinsicht anbieten.

Eine aus meiner Sicht gute Methode ist das Konzept des Inverted Classroom. Mit einem Lernmodul können sich die Lernenden das inhaltliche Wissen aneignen und in der Präsenzveranstaltung wird dieses durch entsprechende Übungen vertieft. Bezogen auf mathematische Grundlagen könnte die Lernplattform viaMINT mit ihren inhaltlichen Lernmodulen eine gute Basis für den Selbstlernteil darstellen.

viamint
Abbildung 2: viaMINT

Die viaMINT (https://viamint.haw-hamburg.de) Themenmodule bestehen aus einer Kombination von Lernvideos und Übungen. Zum Start werden jeweils die Lernziele dargestellt. Abgerundet werden die Module durch eine Zusammenfassung und eine Abschlussübung bzw. einen Test. Zusätzlich gibt es zu den verschiedenen Themen, Formelsammlungen, Lerntexte, Applets zur vertiefenden Übung und weitere Übungen. Die Module haben zwar einen sequenziellen Aufbau, die Lernenden müssen jedoch nicht das gesamte Lernmodul durchlaufen, sondern über die Video- bzw. Inhalteleiste können sie zu einzelnen Videos, Übungen etc. springen. Die Themenmodule entsprechen daher unserer Definition eines Lernmoduls.

Virtualisierung: Bei einem hohen Vrtualisierungsgrad bis hin zu reiner Onlinelehre müssen in Lernmodulen oder im eingebetteten Rahmen weitere Unterstützungsmöglichkeiten enthalten sein. Bei viaMINT finden wir z.B. neben dem inhaltlichen Lernmodul noch die Modulmaterialien mit der Möglichkeit weiteres Lernmaterial zur Verfügung zu stellen.

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Abbildung 3: Ressourcenliste
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Abbildung 4: Glossar

Mit dem Tool StoryLine2 von Articulate können z.B. zu den Inhaltsseiten über eine Ressourcenliste (Abbildung 3) weitere Lernmaterialien über Links oder Dateien dem jeweiligen Inhalt zugeordnet werden. Weiterhin kann ein Glossar für wichtige Begriffe und Inhalte (Abbildung 4) erstellt werden. Weitere Lernunterstützung z.B. über Diskussionsforen sind in der Regel nicht direkt im Lernmodul sondern in der Lernumgebung integriert.

Entsprechend dem Virtualisierungsgrad steigt der Erstellungsaufwand für Lernmodule, wobei sich dies nicht nur auf die technische Erstellung sondern besonders auf die didaktische Konzeption bezieht.

 

 

Kompetenzorientiertes Prüfen – HRK Nexus Tagung 12.07.2016 Duisburg

Der Frage, wie Kompetenzen geprüft werden können, widmete sich die Tagung „Kompetenzorientiertes Prüfen am 12.07.2016 in Duisburg. Die Tagung wurde vom Projekt Nexus der HRK ausgerichtet.

Neben einer Keynote von Dr. Christoph Schindler von der TU München zum Thema „Herausforderung Prüfen“ wurde in mehreren fachspezifischen Arbeitsgruppen das Thema diskutiert. Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion mit Studenten der Universität Duisburg/Essen und der Ruhr-Universität Bochum.

Zur Keynote: Herausforderung Prüfen ist ein vom Stifterverband gefördertes Kooperationsprojekt und baut auf der an der TU München vorangegangenen Befragung zur Prüfungskultur auf. https://www.lehren.tum.de/themen/pruefungen/herausforderung-pruefen
Im Rahmen eines Beratungsprozesses in mehreren Gruppen mit Lehrenden, wurden bestehende Prüfungen hinsichtlich der Wissensniveaus der Aufgaben analysiert und den Lernzielen gegenübergestellt. Als Ergebnis wurde festgehalten, dass das Wissensnivaeu der Aufgaben und die Lernziele deutlich voneinander abweichen. Der daraufhin einsetzende Diskussionsprozess in den Gruppen führte nicht nur zu einer Korrektur der Aufgaben, sondern auch zu einer Anpassung der Lernziele und einer Korrektur der Lernzielformulierung, die mitunter sehr anspruchsvoll war.

Workshops: Ich hatte mich in den Workshops der Fachrichtung Ingenieurwissenschaften zugeordnet. In Kleingruppen sollten wir die verschiedenen Aspekte des Prüfungsprozesses bearbeiten und ein Beispiel entwerfen. Als Grundlage und Einstieg in die Diskussion hatten die ModeratorInnen 8 Poster aufgestellt. Die angefangen bei Kompetenzmodellen über Rahmenbedingungen und Prüfungsdesign bis zur Prüfungsbewertung alle Aspekte abdeckten. Mit Praxisbeispielen sollten die theoretischen Zusammenfassungen verdeutlich werden. Aus dem Gesamtfazit der Workshops kann besonders hervorgehoben werden, dass „eine kompetenzorientierte Prüfungskultur … als hochschulweites und verbindliches Change-Projekt etabliert werden…“ muss.

Podiumsdiskussion: Die Podiumsdiskussion beleuchtete das Thema des kompetenzorientierten Prüfens aus studentischer Sicht. Mit den folgenden Leitfragen sollten sich die Studierenden auseinandersetzen.

  • Faire Prüfungen: Wann ist eine Prüfung fair? Was zeichnet eine solche Prüfung aus? Welche Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle?
  • Problemfeld Prüfungen: Was bereitet bei Prüfungen die größten Schwierigkeiten?
  • Feedback über Leistungsstand: Erhalten Studierende ausreichend Feedback von Lehrenden über ihren Leistungsfortschritt? Und wenn ja: In welcher Form? Welche Vor- und Nachteile haben für die Studierenden formative Prüfungselemente?
  • Transfer in die Praxis: Welche Prüfungsformate bereiten aus Sicht der Studierenden am ehesten auf den Transfer in die Praxis vor?

Die Ergebnisse der Podiumsdiskussion sind auf der unten angegebenen Tagungsseite dokumentiert.

Insgesamt kann ich sagen, dass dieser Tag einen spannenden Vortrag, eine Interessante Diskussion in der Gruppe und eine belebende Podiumsdiskussion geboten hat, auch wenn nicht alles für mich neu war. Die Poster und die Folien zur Keynote können unter dem folgenden Link abgerufen werden.

https://www.hrk-nexus.de/aktuelles/tagungsdokumentation/kompetenzorientiertes-pruefen-duisburg/#c16409

Lernmodule erstellen und einsetzen I

Blended Learning stellt die didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und E-Learning-Elementen dar. Durch die Kombination von digital unterstützten Selbstlernphasen und traditioneller Präsenzlehre lassen sich die Vorteile der jeweiligen Methode nutzen, um hochgradig flexible Lehrveranstaltungsformate zu gestalten.

Online Lernmodule als in sich abgeschlossene Lernsequenzen können die Selbstlernphase optimal unterstützen. Daher möchte ich mit dieser Beitragsreihe einen Einblick in die Erstellung und die Einsatzmöglichkeiten von Lernmodulen geben.

1. Begriffe und didaktische Einordnung
2. Einsatzmöglichkeiten von Online Lernmodulen
3. Erstellung von Lernmodulen
4. Überblick Autorensoftware

Da im Zusammenhang mit dem Begriff  Lernmodule z.B. die Begriffe E-Content, Lernobjekte und Lerneinheiten fallen bzw. synonym verwendet werden, möchte ich im ersten Beitrag versuchen eine kleine Abgrenzung vorzunehmen. Die Abgrenzung lehnt sich an den Definitionen der virtuellen Schule in Österreich an. http://virtuelleschule.bmbf.gv.at/viseu-austauschportal/econtent-definitionen/ (Aufruf 13.05.2016 10:08)

Der Begriff E-Content zieht einen Kreis um die verschiedensten Abstufungen von Online-Lernmaterial. Der E-Content umfasst somit von der kleinsten Einheit – das Asset – bis zum vollständigen Online-Kurs alle Elemente des digitalen Lernens.

Assets sind z.B. ein Bild, ein einfacher Text, eine Bild/Text Einheit oder eine einfache Animation. Hierbei handelt es sich um Artefakte ohne zusätzliche Kommentierungen bzw. Einordnungen in einen größeren Lernzusammenhang.

Lernobjekte sind die nächste Stufe. Bei Lernobjekten werden Assets in einer didaktisch sinnvollen Struktur zusammengefasst. Dies könnte z.B. ein Arbeits- oder Übungsblatt sein, das als Begleitmaterial zur Vorlesung online zur Verfügung gestellt wird oder ein kleiner Test als Self-Assessment in Moodle.

Ein Lernmodul besteht aus einer didaktisch sinnvollen Kombination von Lernobjekten und ist eine in sich abgeschlossene Lernsequenz. Das Modul besteht in der Regel aus einer kurzen motivierenden Einführung mit – Was soll gelernt werden – und – Warum soll es gelernt werden, der eigentlichen inhaltlichen Bearbeitung und kleinen Self-Assessments. Darüber hinaus sollte eine Unterstützung angeboten werden. Als Unterstützung könnten z.B. zum Lernmodul  ein Glossar oder eine Link-Sammlung hinzugefügt werden. Weiter können Foren oder eine virtuelle Sprechstunde das Lernmodul ergänzen.

Die Lerneinheit setzt sich auf der Grundlage eines didaktischen Konzeptes aus mehreren Lernmodulen zusammen. Während das Lernmodul einen Teilabschnitt eines Themengebietes umfasst und möglichst nicht mehr als 30 Minuten umfassen sollte, bildet eine Lerneinheit ein Thema ab. Die Zeitdauer einer Lerneinheit hängt vom Themenumfang ab.

Fasst man nun die themenbezogenen Lerneinheiten zusammen (Lernkurs) und kombiniert diese mit den Präsenzphasen entsteht eine Blended Learning Lehrveranstaltung . Diese umfasst in der Regel den Lernstoff eines Semesters. Handelt es sich bei dem Inhalt eines Semesters um ein größeres Stoffgebiet, können  mehre Blended Learning Einheiten entstehen.

Mit diesen Definitionen wurde einen Rahmen abgesteckt, in dem ich mich in den folgenden Beiträgen bewegen werde.

Damit bin ich am Ende des ersten Kurzbeitrages. Ich freue mich auf rege Kommentare. Sollten Sie Interesse haben, selbst einen Beitrag zum Thema oder einem anderen Thema zu verfassen, melden Sie sich bei uns.

Bildquelle: Eigene Darstellung

WorkshopTag Forschendes Lernen

Hochschuldidaktischer WorkshopTag 2016

26.02.2016

Expo Plaza 12

09:00 – 16:45 Uhr

In seinem Einführungsreferat (09:15-10:15) versucht Wolfgang Deicke (Humbold-Universität zu Berlin) zunächst das Konzept des Forschenden Lernens zu kontextualisieren und gegen über anderen möglichen begrifflichen und praktischen Verknüpfungen von Forschung und Lehre abzugrenzen. Im zweiten Schritt werden Chancen und Herausforderungen des Forschenden lernens in der Praxis erörtert.

Im zweiten Abschnitt (10:30-11.30 Uhr) stellt Dr. Susanne Haberstroh (Universität Oldenburg) Praxisbeispiele aus dem BMBF Projekt „forsch!“ vor. „forsch!“ ist ein studentisches Online Journal der Universität Oldenburg indem Masterstudierende ihre Forschungsergebnisse in den Rubriken wissenschaftlicher Artikel, Essay, Exposé und experimentelles Format veröpffentlichen können.

Der dritte Workshop (11:30-12:30 Uhr) beschäftigt sich mit dem webgestützten Forschenden Lernens. Jens Jost (Hochschule RheinMain) stellt seine Ergebnisse aus seinem Praxisprojekt vor. Darin hat sich jens Jost mit der Eignung des Lehrformates Forschenden Lernens an Fachhochschulen auseinandergesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem Einsatz Dokumentations-Tools wie E-Portfolio. Zum Einsatz kam die Online-Plattform Moodle.

In unserem vierten Workshop (13.30-15:00 Uhr) stellen Susanne Gotzen und Simone Beyerlin (Technische Hochschule Köln) ihre Studie an der TH Köln vor. Darin werden Umsetzungsstrategien, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren aus Lehrendenperspektive betrachtet.

Zum Abschluß (15:15-16:45 Uhr) wollen wir gemeinsam mit den Referent/en/innen und Teilnehmer/innen über die Möglichkeiten und Grenzen des Forschenden Lernens diskutieren.

Tagung Forschendes Lernen an der Universität Oldenburg

Die Universität Oldenburg veranstaltet im Rahmen ihres Qualitätspakt Lehre-Projektes unter dem Titel forschen@studium zwei Konferenzen zum Forschenden Lernen.

Konferenz für studentische Forschung: Vom 08.06. – 09.06.2016 können Studierende ihre Forschungsergebnisse bzw. laufende Projekte vorstellen und mit Studierenden und Lehrenden diskutieren. Weitere Informationen zur Konferenz und zur Einreichung von Beiträgen finden Sie hier oder in unserem Dowmload-Service unter Forschendes Lernen.

Konferenz zum forschungsnahen Lehren und Lernen: Vom 09.06. – 10.06.2016 sollen Ansätze des forschende Lehrens vorgestellt und diskutiert werden. Weitere Informationen zur Konferenz und zur Einreichung von Beiträgen finden Sie hier oder in unserem Dowmload-Service unter Forschendes Lernen.